Vorschläge, wo Sie mit einer ukrainischen Frau Kiev entdecken können

 

Sie treffen über unsere Partnervermittlung zum ersten mal eine ukrainische Frau und möchten die Dame vielleicht mit Ihrer Sachkenntnis zu Sehenswürdigkeiten in Kiev überraschen?

 

Dann sollten Sie diesen Artikel lesen. Wir zeigen Ihnen interessante Sehenswürdigkeiten, die nicht ganz oben auf der Liste der “muss ich gesehen haben” Orte stehen, dafür aber ihren ganz eigenen Charme haben und wer weiß, vielleicht kennt sogar Ihre ukrainische Freundin manche Orte noch nicht…

 

 

Nationales Historisches Museum der Ukraine

 


Wenn Sie die Ukraine zum ersten mal besuchen, interessieren Sie sich wahrscheinlich zumindest ein wenig für die Geschichte des Landes. Aber auch wenn nicht, können Sie immer noch auf der Pejsazhnaja Allee spazieren gehen, die immer einen ausgiebigen Spaziergang wert ist.

 

Das Gebäude des Museums ist ein Denkmal der Architektur, es wurde zwischen 1937-1939 gebaut. Es gibt hier mehr als 800.000 geschichtliche und kulturelle Exponate zu bewundern: von den Überresten der Skythenzeit bis zum Kosaken-Kleinod, eine große numismatische Sammlung, Artefakte aus der Zeit der Kiewer Rus, aber auch aktuelle Dinge, wie die noch recht kurze Geschichte des Kriegs im Osten der Ukraine.

 

Adresse: Vladimirskaja, 2

 

Nationalmuseum der ukrainischen Geschichte im Zweiten Weltkrieg

 

 

Die Gedenkstätte besticht durch ihre Größe. Auf 10 Hektar befindet sich u.a. die bekannte, riesige Mutter-Heimat-Statue, eine Ausstellung militärischer Ausrüstungen und Waffen oder auch interessante Skulpturen wie die “Überquerung des Dnjepr ” oder “Waffenübertragung”.

 

Es werden auch alte Flugzeuge aus dieser Zeit, wie die Li-2 oder der Mi-24V Hubschrauber gezeigt. Innerhalb des dreistöckigen Museums gibt es etwa 17.000 Exponate. Durch 16 Hallen führt die “Straße des Krieges”, von der wir glauben, dass sie jeder einmal begangen haben muss.

 

Adresse: st. Lavrskaja, 24

 

Nationalmuseum “Tschernobyl”

 

 

Lange Zeit war die Ukraine in der Welt fast ausschließlich für die Katastrophe von Tschernobyl bekannt. Nach zwei Eurovisionswettbewerben und einer Fußballeuropameisterschaft hat sich die Situation geändert und das Land ist bekannter geworden, leider aber auch wegen des Krieges in der Ostukraine.

 

Aber das Tschernobyl-Museum steht immer noch am selben Ort und erinnert u.a. an die Ausbeutung der Aufräum-“Liquidatoren” und daran, dass es sich nicht lohnt, vergangene Fehler zu wiederholen.

 

Die Ausstellung umfasst 7.000 Exponate. Viele von ihnen werden zum ersten Mal gezeigt und viele haben erst kürzlich das Licht der Öffentlichkeit erblickt.

 

Adresse: Horyva, 1

 

 

Die Kiewer Festung

 

 

Die Kiewer Festung liegt mit ihrem ungewöhnlichen Halbturm neben der Hauptmilitärklinik und bietet einen schönen Blick auf das Olympiastadion.
Das ist im Prinzip schon genug, um dorthin zu gehen. Aber hier gibt es wesentlich mehr als nur einen schönen landschaftlichen Ausblick.

 

Die Kiewer Festung ist größer als das, was auf den ersten Blick zu sehen ist. Die Überreste der Festung sind überall in Pechersk verstreut und befinden sich auf dem Gelände des Kiewer Höhlenklosters, des Nationalmuseums für die Geschichte der Ukraine im Zweiten Weltkrieg, der Arsenal-Fabrik, der Mykolaiv-Kaserne usw.

 

Die Festung gilt als die größte in Europa und als zweitgrößte weltweit. Die Festung wurde in der Zeit der Ära der Kiewer Rus erbaut und auch in späterer Zeit war die Anlage für Kosaken bis hin zur Herrschaft von Nikolaus I. ein wichtiger Ort. Es gibt eigentlich keinen Grund, den Ort nicht zu besuchen.

 

Adresse des Museumskomplexes: Gospitalnaya, 24 A

 

 

Literatur und Gedenkmuseum von M. Bulgakov

 

 

Die Exkursionen in diesem Museum enden normalerweise mit einer “Teeparty” auf der mit Trauben bedeckten Veranda. Wenn Sie das Glück haben, einen freien Platz auf der Veranda zu finden, können Sie auch gleich nach Tee fragen, wenn Sie sich für die Museums-Tour nicht besonders interessieren.

 

Bei den Tees hier handelt es sich meist um Kräutertees von guter Qualität. Der Tee wird mit Suschki (trockenes Weizengebäck), Kuchen, Pastete und unterschiedlichen Marmeladen serviert, es gibt Sanddorn, Nuss, Johannisbeere, Rosenblüten, Paradiesäpfel usw.

 

Adresse: Andreevsky spusk, 13А

 

 

St.-Nikolaus-Kathedrale

 

 

Die gotische Kirche mit den hohen Spitzentürmen und kleineren Türmchen auf der Bolshaya Vasilkovskaya beherbergt gleichzeitig das Haus für Kammer- und Orgelmusik. Höchstwahrscheinlich haben Sie bereits ähnliche Kirchen gesehen, aber diese Art der Architektur gibt es auch in der Ukraine.

 

Sie können hier ein Konzert besuchen oder auf der Sommerterrasse eines Cafés auf der anderen Straßenseite sitzen: Fotos, wie man einen Kaffee oder Cocktail vor dem Hintergrund der Kirche genießt – sind schon fast lokale Klassiker.

 

Nun, wenn Sie noch mehr Motivation brauchen um die Kathedrale zu besuchen, die Entwicklung und Konstruktion des Gebäudes wurde von dem gleichen Gorodetsky geleitet, der das “Haus mit den Chimären” in Kiew gebaut hat, und im Jahr 2001 wurde die Kirche von Papst Johannes Paul II. besucht.

 

Adresse: st. Bolschaja Wasilkowskaja, 75

 

 

Kirche des heiligen Kyrill

 

 

Die Kirche St. Kirill befindet sich abseits des Zentrums und wird daher oft übersehen. Und das sicher zu Unrecht. Sie ist eine der wenigen Kirchen, die noch aus der Zeit der Kiewer Rus erhalten geblieben sind und sie gilt als ein Meisterwerk des ukrainischen Barocks. Man kann hier Gemälde aus dem 12. Jahrhunderts bewundern.

 

Es gibt hier auch schöne Fresken und Ikonen vom damals noch unbekannten Mikhail Vrubel und Gemälde von ukrainischen Künstlern des 19. Jahrhunderts. Der Legende zufolge soll in den 4.000 Jahre alten kyrillischen Höhlen ein slawischer Drache gelebt haben, der Besucher bei lebendigen Leibe verspeiste.

 

Adresse: st. Teligi, 12

 

 

Die Brodsky Synagoge

 

 

In den neunziger Jahren des 19. Jahrhunderts beschloss der Zuckerfabrikant und Philanthrop Lazar Brodsky, eine Synagoge zu bauen. Aber die lokalen Behörden verboten das Projekt.

 

Zu dieser Zeit durften die Kiewer Juden keine monumentalen religiösen Gebäude errichten. Aber es war möglich, ein Wohngebäude unter der Synagoge unterzubringen. Durch diese List wurde der Bau doch noch möglich gemacht.

 

1898, am Tag des 50. Geburtstages von Lazar Brodsky, fand die feierliche Eröffnung der Synagoge statt. Und daneben gab es, etwas versteckt, ein Geschäft mit koscheren Produkten.

 

Adresse: Shota Rustaveli, 13